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Der Pinsel macht den Unterschied

17.04.2018

Dekormalerinnen Anna und Justine beim deutsch-österreichischen Azubiaustausch in Hamburg | Woche 1


Vom 9. bis 22. April sind vier Nachwuchsmalerinnen aus Niederösterreich zu Gast in Deutschland. Sie nehmen am ersten von der Sto-Stiftung geförderten deutsch-österreichischen Azubiaustausch für Malerinnen und Maler teil. Anna Reiner und Justine Pflügl kommen von den MeisterMalern aus Gresten. In ihrem Ausbildungsbetrieb gestalten sie meist Gasthäuser und alte Bauernhöfe. Als Dekormalerinnen arbeiten sie künstlerisch mit der Schablonen- oder Scraffito-Technik und bringen Stuck an.


In der ersten Woche sollte es mit ihren Kollegen aus den gastgebenden Malerbetrieben Thielvoldt und Rieß & Lauenstein auf Hamburger Baustellen gehen: zu Kundenaufträgen in Industriebetrieben, Altbauwohnungen aus der Gründerzeit und stattlichen Villen. Ein breites Einsatzspektrum sorgt für Einblicke und neue Erfahrungen – in für sie ungewohnten Strukturen und mit anderem Werkzeug.


Anna arbeitete auf fünf Baustellen. Nach der Morgenbesprechung geht es mit dem Team der Firma Thielvoldt auf die Baustelle. Unter ihren Kollegen auch Malernachwuchsstar Nina Thielvoldt, Siegerin im Bundesleistungswettbewerb 2015 und Tochter von Firmeninhaber Volker Thielvoldt. Am ersten Tag standen Hygienemaßnahmen bei einem großen Nahrungsmittelhersteller auf dem Programm, also ab in den Schutzoverall und an die Arbeit. An den Folgetagen wurden Fassaden mit Putz gestaltet. Bei der Teilsanierung einer Villa durfte Anna 1,40 Meter breite Spezialtapete anbringen. Mit solch großen Tapeten, die zu zweit geklebt werden, hatte sie zum ersten Mal zu tun.


Annas Gastbetrieb ist Up-to-Date, mit moderner Website und Baustellenbetreuung per App. Volker Thielvoldt freut sich über das Austauschprojekt und betont: "Motivierter Nachwuchs ist extrem wichtig. Mit Anna haben wir einen guten Fang gemacht, sie ist aufgeschlossen und bringt sich gut ein".


Justine erlebte die Praxiswoche bei der Firma Rieß & Lauenstein. Anna stattete ihr einen Besuch auf der Baustelle, einer Altbauwohnung, ab. Bei Stucksanierungsarbeiten konnte Justine Gelerntes anwenden. Beim Türrahmenlackieren kamen die beiden dann auf "die komischen Pinsel". Anna klärt Kollegen Julian Karschel von Rieß & Lauenstein auf: "Ringpinsel werden in Österreich nur zum Linieren, oder wie es bei Euch heißt, zum Strich ziehen verwendet. Julian hat seine Ausbildung an der gastgebenden Hamburger Beruflichen Schule Holz.Farbe.Textil – Gsechs absolviert. Er staunt über die 4-Tage-Woche im Heimatbetrieb der Österreicherinnen. Den jungen Frauen fiel besonders eines auf: Während in Hamburg alle Handwerker, ob Elektriker oder Maler, gleichzeitig auf der Baustelle sind, wird in Österreich nacheinander gearbeitet.


Anna und Justine haben viele Eindrücke gewonnen. In der zweiten Woche geht es für sie in die Berufsschule. An der Gsechs lernen sie Hamburger Azubis kennen und nehmen am Unterricht teil. Und dann wird auch gemeinsam die Stadt erkundet, denn die Gastgeber haben ein tolles Ausflugsprogramm vorbereitet.

Erster deutsch-österreichischer Azubiaustausch

Anna, Daniela, Julia und Justine aus dem niederösterreichischen Lilienfeld sind auf dem Weg nach Deutschland. Sie sind Auszubildende des Maler- und Lackiererhandwerks und nehmen am neuen Förderprojekt der Sto-Stiftung teil: Zwei gastgebende Berufsschulen aus Fulda und Hamburg haben ein spannendes Programm zum fachlichen und interkulturellen Austausch erstellt. Im Gegenzug sollen im Spätherbst 2018 deutsche Azubis den Weg nach Österreich antreten.

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Interview mit Anna Reiner

Das Video finden Sie auf dem YouTube-Kanal der Sto-Stiftung.

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