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Interview mit den AIT-Stipendiat*innen 2022/2023

13.12.2022
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Florian, was bedeutet es für dich, Architektur zu studieren? Welche Rolle spielt dabei die Innenarchitektur für dich?

Für mich ist ein kreatives Studium eine ständige Herausforderung. Einerseits stellt jedes Projekt in gewisser Weise ähnlich Fragen: beispielsweise die Form eines Raumes, die Wegeführung und die Struktur der Oberflächen. Allerdings werden jedes Mal projektspezifische Antworten darauf von einem verlangt. Dieses Zusammenspiel und Zusammenfügen von den verschiedenen Ebenen begeistern mich an den Disziplinen der Architektur. Für mich ist Innenarchitektur keineswegs eine isolierte Disziplin, sondern ein ständiger Begleiter zur Lösung und Bearbeitung der Fragestellungen meines Studiums der Architektur. Sie steht im starken Austausch mit der Architektur, aber vor allem der Gesellschaft. Mein Ziel ist es, Räume zu schaffen, welche diverse Qualitäten aufweisen und spannende Interaktionen zwischen den Personen und dem Bauwerk oder größer umfassend den Raum zulassen und fördern. Beim Entstehen dieser Räume möchte ich maßgeblich teilhaben.

Das ganze Interview mit Florian gibt es hier zum Lesen.

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Pauline, was hat dich dazu motiviert, dich für das Stipendium der Sto Stiftung zu bewerben und welche Möglichkeiten eröffnen sich dadurch für dich?

Der Gedanke mich für ein Stipendium zu bewerben war schon lange in meinem Kopf. Als ich gesehen habe, dass die AIT diese Möglichkeit anbietet, war sofort mein Interesse geweckt. Ich habe die Beiträge der Stipendiat*innen der letzten Ausschreibung verfolgt und mir vorgestellt, auch meine Projekte teilen zu können. Für mich ist das Besondere, dass auf diese Weise sowohl Förderung, als auch kreativer Austausch ermöglicht wird – das hat mich sehr motiviert und letztendlich dazu bewegt, mich ebenfalls zu bewerben.

Das Stipendium ist nicht nur finanziell eine große Hilfe für mich, sondern bietet auch die Chance, die eigenen Arbeiten und Gedanken zu teilen, was mir sehr wichtig ist. Das Stipendium ermöglicht es mir, mich unabhängig von finanziellen Engpässen und Sorgen, voll und ganz meiner Leidenschaft – der Innenarchitektur zu widmen und mich auf mein Studium zu konzentrieren. Zudem bietet es die Möglichkeit mit anderen jungen Designer*innnen und Architekt*innen in Kontakt zu kommen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und kreative Gedanken zu teilen.

Das ganze Interview mit Pauline gibt es hier zum Lesen.

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Niklaus, welche Ziele hast du dir für deine unmittelbare Zukunft gesetzt?

In meinem Diplomjahr orientieren sich meine Ziele an zwei Punkten. Einerseits ist es das Austauschsemester in London, andererseits meine praktische Diplomarbeit. Im Rahmen des Austauschs möchte ich die englische Raumkultur kennenlernen. Zudem hoffe ich, eine neue Arbeitsweise an der „University of the Arts London“ anzutreffen. Dabei möchte ich meine eigenen Kenntnisse sowie die Arbeitsweise reflektieren und weiterentwickeln.

Meine Recherchen für meine Diplomarbeit haben bereits begonnen. Ziel ist es, ein räumliches Stück zu kreieren, das die Beziehungen zwischen Menschen, Objekten und Räumen spürbar macht. Wie sie sich gegenseitig beeinflussen und vom Gleichgewicht ins Ungleichgewicht fallen können. Dabei werden mir einige Erkenntnisse aus meiner Bachelorthesis zum Thema „Transformation von Zirkusobjekten im Zeitgenössischen Zirkus“ behilflich sein.

Beruflich würde ich am liebsten in dem interdisziplinären Genre “Zeitgenössischer Zirkus” tätig sein. Dazu möchte ich mich gerne im Bereich Light Design weiterentwickeln oder am Centre National des Arts du Cirque in Frankreich die Kurse des "Certificat Dramaturgie circassienne" besuchen, um meinen kreierten Räumen eine dramaturgische Klarheit zu geben.

Das ganze Interview mit Niklaus gibt es hier zum Lesen.

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Maike, was begeistert dich am Studium der Innenarchitektur und wo zieht es dich beruflich hin?

Mich begeistert vor allem die Vielfältigkeit der Herausforderungen und die Mischung aus kreativem Arbeiten, Streben nach Innovation, lösungsorientiertem Denken und der Verknüpfung mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Es begeistert und motiviert mich, in meinem zukünftigen Beruf die Möglichkeit und die Verantwortung zu haben, Lebensraum neu zu denken und mitzugestalten.

Nach vier Semestern meines Studiums stehe ich gefühlt noch am Anfang meines beruflichen Werdegangs und bin einfach gespannt, wo dieser mich noch hinführt. Denn ich merke: Das Innenarchitekturstudium ist nur der Startpunkt und öffnet mir die Augen für wahnsinnig viele Möglichkeiten, Perspektiven und Themenbereiche. Ob Szenografie, Bauen im Bestand oder Stadtplanung – mein Interesse und meine Neugier für die Unterkategorien und Nachbardisziplinen der Innenarchitektur ist groß. Definitiv sehe ich aber in all diesen Bereichen eine Chance, meine Ideen einzubringen, dabei mit unterschiedlichsten Akteuren zusammenzuarbeiten und an kreativen Prozessen teilzuhaben.

Das ganze Interview mit Maike gibt es hier zum Lesen.

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