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Das Venice Biennale LAB der Sto-Stiftung "FORWARD ARCHITECTURE"

10.11.2021
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FORWARD ARCHITECTURE – Studierende gestalten soziale Praxis

Das Venice Biennale LAB der Sto-Stiftung ist ein wiederkehrendes Laboratorium im Rahmen der Biennale Sessions der Architekturbiennale. 2021 findet es im Rahmen der 17. internationalen Architekturausstellung in Venedig statt, die unter dem Thema „How will we live together?” steht.

55 Studierende internationaler Hochschulen treffen sich hier, um sich über ihre Möglichkeiten, Ideen und Wünsche in Bezug auf die Behandlung der drängendsten Themen unserer Zeit auszutauschen und sich zu positionieren. Die Antwort auf die Frage, wie die Menschen in Zukunft zusammenleben wollen, muss neu gedacht werden – und das auf mehreren Ebenen. Alte Modelle haben angesichts immer größer werdender sozialer Ungerechtigkeit, Umweltschäden, Ressourcenknappheit, Klimaveränderung und der galoppierenden Digitalisierung ausgedient. Insbesondere die junge Generation fordert ein Umdenken und macht sich lautstark mit Hilfe von Bewegungen wie Fridays for Future bemerkbar. Sie möchte mitreden und eigene Impulse, Ideen, Vorschläge und nicht zuletzt Antworten in die Debatte um eine für alle lebenswerte Zukunft einbringen.

Teilnehmende Universitäten und Hochschulen

• BTU Cottbus

• Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

• Estonian Academy of Arts

• Fachhochschule für Gestalten und Kunst Basel

• FH Kärnten

• HCU HafencityUniversity

• MSA Hochschule Münster

• PBSA/HSD Düsseldorf

• RWTH Aachen

• TU Berlin

• TU Graz

• TU Wien

Konzeption, Leitung und Organisation Workshop

• Konzeption und Leitung LAB: Ursula Hartig

• Konzeption und Organisation: Kristina Bacht, AIT-Dialog

• Initiative, Konzeption und Förderung: Prof. Ralf Pasel, Sto-Stiftung und TU Berlin

• Beteiligte Professorinnen, Professoren und Lehrende: Stefan Breuer, Lorena Burbano, Prof. Alexander Hagner, Bernadette Heiermann, Carina Kurz, Toni Levak, Prof. Ralf Pasel, Prof. Per Pedersen, Prof. Judith Reitz, Prof. Joachim Schultz-Granberg, Matthias Tscheuschler

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„Als Architektinnen und Architekten können wir den globalen Herausforderungen unserer Zeit mit Gestaltung begegnen und über das Entwerfen konkrete, lokale Lösungsstrategien entwickeln, die unsere Umwelt nachhaltig verbessern“, weiß Prof. Ralf Pasel, TU Berlin und Stiftungsrat Architektur der Sto-Stiftung.

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„‚Studierende gestalten soziale Praxis‘ ist rechtzeitig zum Ende der Biennale 2021 der nächste Schritt. Die sorgfältig erarbeiteten Inhalte der Ausstellung sind eine Aufforderung zum Reflektieren und Weiterdenken. Der Workshop ist Radar für neue Themen in Lehre und Praxis und vielleicht Agenda für eine Architektur des miteinander“, ist Prof. Joachim Schultz-Granberg, MSA Münster School of Architecture überzeugt.

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Ursula Hartig: „Zusammen genommen bilden die Überschriften ‚Wie wollen wir zusammenleben?‘ und ‚Forward Architecture – Studierende gestalten soziale Praxis‘ eine Hypothese. Die zukünftigen Architektinnen und Architekten sind in der Lage aber auch in der Verantwortung, unsere Lebensumwelt als physischen Raum und als Container für unsere Handlungen, so zu entwickeln, dass es unserer Vorstellung wie wir zusammenleben wollen, entspricht. Das WIR beschreibt eine Gemeinschaft die noch zu hinterfragen ist.“

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