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Philip Ursprung und Emanuel Christ bei Ex Libris | 23. Mai im UAA Köln

14.05.2019
Foto Bernd Grimm © UAA
Foto Bernd Grimm © UAA

Philip Ursprung und Emanuel Christ sprechen über Paul Scheerbart, "Die Baupolizei der Zukunft", Berlin (1911) und "Description de l'Égypte", Paris (1809)


In der Ex Libris-Reihe des UAA stellen Architekten und Architekturtheoretiker Werke aus der bedeutenden architekturwissenschaftlichen Bibliothek von O.M. und Liselotte Ungers vor. Am 23. Mai sind der Architektur- und Kunsthistoriker Philip Ursprung und der Architekt Emanuel Christ zu Gast in der Belvederestraße.


Philip Ursprung richtet sein Augenmerk auf einen kurzen Artikel des phantastischen Schriftstellers, bildenden Künstlers und Kunstkritikers Paul Scheerbart, der 1911 unter dem Titel "Die Baupolizei der Zukunft" veröffentlicht wurde. Dieser erschien in einer der politisch und kulturell bedeutendsten Zeitschriften der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert: "Die Zukunft – Wochenschrift für Politik, öffentliches Leben, Kunst und Literatur", herausgegeben von Maximilian Harden. Emanuel Christ widmet seine Ausführungen der 23-bändigen "Description de l'Égypte". Das zwischen 1809 und 1828 auf Veranlassung Napoléon Bonapartes veröffentlichte enzyklopädische Werk vereinte die wissenschaftlichen und künstlerischen Ergebnisse seiner militärisch gescheiterten Expedition und begründete die Ägyptologie als Wissenschaft.

Philip Ursprung © Katalin Deér
Philip Ursprung © Katalin Deér

Philip Ursprung (*1963) ist seit 2011 Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich und seit 2017 Vorsteher des Departments Architektur. Er leitet das Forschungsprojekt "Tourism and Cultural Heritage" am Future Cities Laboratory in Singapur. Nach einem Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik in Genf, Wien und Berlin habilitierte sich Ursprung 1999 an der ETH Zürich. Als Lehrender war er u.a. an der Universität der Künste Berlin, der Columbia University New York, dem Barcelona Institute of Architecture und der Universität Zürich tätig. Seine jüngsten Bücher sind "Die Kunst der Gegenwart: 1960 bis heute" (2010) und "Der Wert der Oberfläche: Essays zu Architektur, Kunst und Ökonomie" (2017).

Emanuel Christ © Markus Jans
Emanuel Christ © Markus Jans

Emanuel Christ (*1970) und Christoph Gantenbein studierten Architektur an der ETH Zürich, wo sie 1998 bei Hans Kollhoff diplomierten. Im selben Jahr gründeten sie in Basel das Büro Christ & Gantenbein, das heute rund 60 Mitarbeitende beschäftigt. 2016 entstanden mit den beiden großmaßstäblichen Erweiterungen des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich und des Kunstmuseums Basel zwei preisgekrönte Kulturbauten. 2013 konnten sie den Wettbewerb für einen Erweiterungsbau des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud in Köln für sich entscheiden. Christ und Gantenbein haben u.a. an der Accademia di Architettura in Mendrisio, an der Harvard GSD sowie an der ETH Zürich unterrichtet, wo sie seit 2018 eine ordentliche Professur innehaben.

Donnerstag, 23. Mai 2019, um 19 Uhr

Kostenbeitrag 10 € / Studierende 5 € / für Mitglieder des Freundeskreises UAA kostenfrei

Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung unter info@ungersarchiv.de oder per Tel. 0221 94 98 36 - 0

Die Veranstaltung wird für Mitglieder der AKNW als Fortbildung mit 2 Unterrichtsstunden anerkannt


Pressemeldung des UAA zum Download

Rückfragen gerne an

Bert Große
PR-Agentur Große GmbH
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D - 13156 Berlin
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