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Stuckateur-Azubis trainieren für Tel Aviv

22.03.2019

Workshop im Beruflichen Schulzentrum Leonberg


Für ihren Einsatz beim Fassadensanierungsprojekt des Max-Liebling-Hauses in Tel Aviv trainierten vom 11.03. bis zum 13.03.2019 drei Gruppen junger Stuckateure am Beruflichen Schulzentrum in Leonberg. Am denkmalgeschützen Bauhausobjekt werden die Auszubildenden mit Hilfe junger israelischer Handwerker ab Ende März eine Risssanierung sowie Putzertüchtigung durchführen. In Leonberg erhielten sie eine Einführung vom Leiter des Stuckateur-Workshops Jochen Drescher, Ausbildungsmeister bei der ÜBA, sowie durch Walter Söhner, Lehrer am Beruflichen Schulzentrum Leonberg.


Während des Workshops wurden die Lehrlinge auf die Gegebenheiten in Tel Aviv vorbereitet und übten ausgewählte Arbeiten. So weist die Fassade beispielsweise Risse im Putzsystem auf und soll einen 0,5 mm starken Filzputz erhalten. Darüber hinaus ist das alte Putzsystem wellig, wodurch eine WDVS Gewebespachtlung geeignet wäre. Diese ist jedoch aufgrund des Denkmalschutzes nicht umsetzbar. Im ersten Schritt machte Lehrmeister Jochen Drescher die Azubis mit dem Material vertraut.


Die Azubis stellten eine Musterplatte aus 12,5 mm Gipskarton her, wobei jeder eine Musterfläche von 62,5 x 50 cm erhielt. Um eine ausreichende Haftung zu gewährleisten, stellen die Azubis einen Quarzgrund her, der anschließend mit Bürsten aufgebracht wurde. Während der Trocknungszeit dieser Putzhaftbrücke machten sich die Azubis daran, einige Wände in der Werkstatt für den Oberputz vorzubereiten. Dazu gehörten das Abkleben von Kanten und Türen sowie das Verspachteln von Löchern, Dallen und Kerben.


Anschließend wurde am Quarzgrund weitergearbeitet: Jochen Drescher zeigte den jungen Handwerkern, wie sie die erste Putzschicht mit einer Zahntraufel gleichmäßig in 2 mm Stärke auftragen. Anschließend musste unverzüglich mit einem Flächenspachtel geglättet werden, sodass eine ebene Fläche zurückblieb. Danach ließen die Lehrlinge das Material abbinden, achteten jedoch darauf, dass es weder zu trocken, noch zu nass war, als im Anschluss die zweite Putzschicht in 1 mm Dicke aufgetragen wurde. Nach einer erneuten Trocknungszeit wurde das Material wieder angefeuchtet. Mit einer Schwammscheibe brachten die Stuckateure eine Struktur ein. Jochen Drescher wies die Lehrlinge darauf hin, auf eine gleichmäßige Deckung zu achten und nicht bis in die erste Schicht zu filzen. Bei Bedarf sollten die Azubis auch einen Schwamm nutzen, um ein feines Muster zu erhalten.

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Bert Große
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