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Interior Scholarship | Blog 05/2018 | Anca Badut

14.12.2018

Raum und Dynamik


Ich bin Designerin, Forschungsassistentin, FX und Motion Graphics Junior Artist, Writer und Architekturstudentin. Nachdem ich in vielen Größenordnungen und vielen verschiedenen Umgebungen – von der Stadt bis zur Unterwasserwelt – gearbeitet habe und da ich mit komplexen Softwareprodukten wie „Autodesk Maya“ Verbindungen zwischen den Welten herstellen wollte, bin ich in die Forschung eingetreten. Im letzten Jahr habe ich eigene Forschungen zur Implementierung von Computergrafik und Spezialeffekten in der Welt der Stadtgestaltung, der Landschaftsarchitektur und der Landschaftsanalyse durchgeführt. Dies spielt eine wichtige Rolle bei der Einführung eines neuen Moduls im Kurs „Advanced Visual Communication in Landscape Architecture“ der Universität Toronto im „Master in Landscape Architecture“ Programm. Im Juli 2018 hatte ich die Möglichkeit, meine Arbeit bei der Firma Autodesk fortzusetzen und gleichzeitig an Verwendbarkeitstests für Autodesk Maya 2019 teilzunehmen. Die Herausforderungen der Forschung für Großobjekte brachten mich dazu, Umgebungskonzepte auch im Bereich der Innenarchitektur zu erkunden.


Projekt 1

KARTEN. UMGEBUNG. RAUM. WO?

VERLOREN. FEHLER.


Wenn die Grenze zwischen virtueller und realer Welt immer dünner wird, wenn wir anfangen, nicht mehr für Menschen, sondern für Erfahrungen zu entwerfen, für Organismen innerhalb von Organismen, wenn schon die nächste Stadt von alleine lernt und sich weiterentwickelt, dann verlieren wir etwas. Das Gefühl für Raum. Das Gefühl des Wo.


Die hier abgebildeten Karten zeigen Fehler bei der Gestaltung von prozessualen Landschaften mit „World Machine“. Sie sind nicht so sehr ein Fehler im System, sondern vielmehr eine Abweichung zwischen den menschlichen Erwartungen und den berechneten Ergebnissen bei der Arbeit mit Blackboxes innerhalb einer visuellen Skriptwelt. Blackboxes, Erosionen, Fraktale, L-Systeme. Das reicht schon, um VERLOREN zu gehen.



Projekt 2

WASSERTROPFEN. EIN KLEINES BISSCHEN SAND. VIELLEICHT ETWAS SCHNEE DAZU.


Vielleicht auch ein wenig Mathematik, wenn Sie sich trauen. Ein wenig Physik, etwas Strömungsdynamik, dann animieren Sie alles, lassen all dies interagieren und die dynamische und die statische Welt aufeinandertreffen.


Und dann sehen Sie, wie Ihr Computer abstürzt, wie Ihre Render-Engine Probleme bekommt, damit zu arbeiten, wie das Wasser schwarz wird - die armen kleinen Fische! Sehen Sie, wie der Wind Ihre Blumen aus der Szene fegt, sehen Sie, wie Fehler zu einem wichtigen Teil Ihres Lebens werden. Und dann nennen Sie sich einen Künstler.



Anca Badut

Anca Badut. Foto: Sto-Stiftung / AIT
Anca Badut. Foto: Sto-Stiftung / AIT

Über Anca Badut

Anca Badut studiert Architektur an der University of Architecture and Urbanism „Ion Mincu". Sie nahm 2017 an einem Intership-Programm in Toronto an der Philip Beesley Architect Inc. / Living Architecture Systems Gruppe teil. Im Anschluss an ihrem Bachelor- and Master-Programm hat sie vor, einen Ph.D. zu erwerben.

Weitere Informationen

Pressemitteilung zur Juryentscheidung:
Bewerbungen von 89 Studierenden aus 16 Ländern

Rückfragen beantwortet gerne

Bert Große
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