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„Unsere Azubis bleiben gern bei uns“

06.11.2018

Qualifizierter Malernachwuchs dank geeigneter Strukturen


Wolfgang Lüttgens setzt auf Ausbildung. Der Berliner Malermeister ist Geschäftsführer der Lüttgens Malereibetriebe in Charlottenburg. Er führt das 1892 gegründete Familienunternehmen mittlerweile in der vierten Generation. Gut 60 gewerbliche Mitarbeiter sind täglich im Kundenauftrag auf Baustellen in Berlin und Brandenburg unterwegs.


Für Wolfgang Lüttgens sind Qualität und Kundenzufriedenheit das Geheimnis von mehr als 125 Jahren Erfolgsgeschichte: „Es geht um die langfristige Perspektive, nicht um kurzfristige Gewinnmaximierung. Folgeaufträge und Kundenempfehlungen gibt es nur, wenn das Ergebnis stimmt. Und dafür brauchen wir qualifizierte und motivierte Mitarbeiter.“


Die Firma Lüttgens setzt auf zwei wesentliche Bausteine. „Unsere Innungsmitgliedschaft ist selbstverständlich. Der Mehrwert ist unbestritten, egal ob in technisch-fachlicher Hinsicht, bei der Ausbildung oder in der Rechtsberatung.“ Zweiter Pfeiler ist die berufliche Ausbildung. „Für uns gehört es einfach dazu, jungen Menschen eine Chance zu geben. Die Ausbildung ist der Schlüssel im Handwerk, um qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen.“ Bis zu 20 Azubis werden pro Ausbildungsjahr zu Malern und Lackierern qualifiziert. Der Betrieb profitiert vom traditionell engen Kontakt zur Wilhelm-Ostwald-Schule, Berlins größter Berufsschule. Hier absolvieren alle Lüttgens-Azubis den theoretischen Teil ihrer Berufsausbildung.


Gleich zwei Ansprechpartner im Betrieb


Für den engen Kontakt zwischen Schule, Betrieb und Azubi sorgt der Ausbildungsverantwortliche Eric Rittmeyer. Der Malergeselle ist seit fast drei Jahrzehnten im Unternehmen und fungiert als erster Ansprechpartner, wenn „es mal klemmt“: „Zu mir kommen die Auszubildenden zuerst, falls es Probleme in der Schule, auf der Baustelle oder auch mal in der Familie gibt. Meistens können wir dann unkompliziert helfen.“


Zusätzlich gibt es im Unternehmen eine zweite Ansprechpartnerin. Die erst 23 jährige Michelle Cienskowski fungiert als Lehrlingswart. Die Gesellin hat ihre Berufsausbildung ebenfalls im Betrieb absolviert und war schon immer begeistert von der familiären Atmosphäre: „Hier kennt jeder jeden und alle wissen, dass wir nur gemeinsam Erfolg haben.“ Als Lehrlingswart obliegt ihr die Kontrolle der Berichtshefte. Besonders auf die penible Pflege der Rückseiten, das heißt der schulischen Vertiefungsaufgaben, legt sie Wert.


Mitarbeiter ausbilden – und halten


Der Erfolg der eigenen Strategie zeigt sich für Geschäftsführer Wolfgang Lüttgens auch in der geringen Fluktuation. „Gut 40 Prozent unserer Gesellen und Meister haben bei uns gelernt. Die meisten Beschäftigten sind über Jahre oder gar Jahrzehnte im Betrieb. Wir schaffen es immer wieder, Kolleginnen und Kollegen aus zahlreichen Ländern erfolgreich zu integrieren. Rassismus oder Mobbing, wie von manchen Berliner Azubis gelegentlich berichtet, gibt es bei uns nicht.“ Besonders freut es ihn, wenn sehr gute Azubis geehrt werden, wie zum Beispiel beim diesjährigen Besten-Wettbewerb der Sto-Stiftung. Paul Karl Seehagen (21) und Adrian Drljo (26) gehören zu den bundesweit einhundert besten Azubis, die mit einem hochwertig bestückten Werkzeugkoffer ausgezeichnet wurden.


Auch für die Lüttgens Malereibetriebe ist es schwieriger geworden, geeignete Azubis zu finden, wie der Geschäftsführer konstatiert: „Das Handwerk hat in unserer Gesellschaft nicht den Ruf, den es eigentlich verdient.“ Doch die Strukturen stimmen in der Akazienallee, so dass ihm um die Zukunft nicht bange ist.



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Bert Große
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