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Interior Scholarship 2018/2019 | Interview mit Stella Josefine Funk

08.10.2018
Stella Josefine Funk ist eine der vier Gewinnerinnen des Interior Scholarship-Stipendiums von AIT und Sto-Stiftung. Anderen Studenten empfiehlt sie das Stipendium weiter: „Es ist einfach toll, Unterstützung von der Sto-Stiftung zu erhalten, weil die Jury Potential in dir und deinen innenarchitektonischen Fähigkeiten sieht. Das motiviert ungemein.“ Foto: Sto-Stiftung / AIT
Stella Josefine Funk ist eine der vier Gewinnerinnen des Interior Scholarship-Stipendiums von AIT und Sto-Stiftung. Anderen Studenten empfiehlt sie das Stipendium weiter: „Es ist einfach toll, Unterstützung von der Sto-Stiftung zu erhalten, weil die Jury Potential in dir und deinen innenarchitektonischen Fähigkeiten sieht. Das motiviert ungemein.“ Foto: Sto-Stiftung / AIT

AIT-Stipendium der Sto-Stiftung | Die Stipendiaten stellen sich vor


Vier Mal wurde das Interior Scholarship – das gemeinsame Stipendium von AIT und Sto-Stiftung – dieses Jahr vergeben. In der Jurysitzung im Juli 2018 überzeugte je ein Studierender der Hochschule RheinMain Wiesbaden, Hochschule Mainz, University of Architecture and Urbanism „Ion Mincu“ Bukarest und Piet Zwart Institute Rotterdam. Mit einer monatlichen Förderung von jeweils 500 Euro wird es den Studierenden ein Jahr lang ermöglicht, sich ganz ihrem Studium widmen zu können.


Im Interview berichtet Stipendiatin Stella Josefine Funk von der Hochschule RheinMain in Wiesbaden über ihre Begeisterung für Innenarchitektur, weitere berufliche Zielsetzungen und Möglichkeiten, die das Stipendium eröffnet.


Was genau studierst du?

Ich studiere Innenarchitektur an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden.


Was begeistert dich am Studium?

Besonders begeistert mich, wie vielfältig das Studium ist. Von geschichtlichem Hintergrundwissen bis zu handwerklichem Arbeiten ist alles dabei. Die meisten Fächer sind sehr praxisbezogen. Das Arbeiten an verschiedenen Projekten mit unterschiedlichsten Materialien macht einfach Spaß. Weil die Anzahl der Studierenden begrenzt ist, entsteht eine intensive Arbeitsatmosphäre in kleinen Arbeitsgruppen. Die Professoren und Dozenten sind hautnah am Entwicklungsprozess beteiligt und zeigen echtes Interesse an der persönlichen und fachlichen Entwicklung.


Was bedeutet für dich das Studium der Innenarchitektur?

Ich finde, dass in der Architektur/Innenarchitektur alle gestalterischen Künste zusammen kommen. Das Potential ist unerschöpflich, vielseitig und spannend. Das beste Beispiel ist wohl die Stegreifaufgabe für dieses Stipendium. Man stellt 100 Studenten dieselbe Aufgabe und niemals wird eine Lösung der anderen gleichen. Innenarchitektur ist so viel mehr als das, was man sieht. Es geht auch um das, was man fühlt und empfindet. Dieses Studium bedeutet für mich die Möglichkeit die Welt der Architektur zu ergründen. Und bei jedem Projekt auch ein bisschen mehr mich selbst.


Was sind deine Zielsetzungen und wo zieht es dich beruflich hin?

Nach dem Bachelor möchte ich auf jeden Fall einen Master machen. Danach gilt es natürlich Erfahrungen zu sammeln, gerne auch im Ausland. Wenn ich groß träume, sehe ich mich irgendwann in einem eigenen Büro.


Wie bist du auf das Interior Scholarship aufmerksam geworden?

Das erste Mal habe ich vor zwei Jahren von dem Interior Scholarship auf einem Plakat an der Hochschule gelesen. Da man sich aber erst ab dem 4. Semester bewerben darf, habe ich mich zunächst nicht weiter damit beschäftigt.


Was hat dich motiviert, dich für das Stipendium zu bewerben?

Als ich die diesjährige Stegreif Aufgabe gelesen habe und sofort einen interessanten Lösungsansatz im Kopf hatte, wollte ich es einfach probieren. Wenn man an sich selbst und seine gute Idee glaubt, dann ist alles möglich.


Wofür nutzt du primär das Stipendium?

Ich arbeite viel nebenher. Das kostet sehr viel Kraft und Zeit. Durch die finanzielle Unterstützung kann ich mich mit gutem Gewissen mehr um die Dinge kümmern, die studienbezogen wichtig sind.


Welche Möglichkeiten eröffnet dir das Stipendium?

Da ich nach meinem Bachelor im Frühjahr erst zum nächsten Wintersemester mit dem Master weiter machen kann, habe ich den Wunsch, in der Zwischenzeit ein Praktikum zu machen. Durch die finanzielle Unterstützung eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, dieses Praktikum vielleicht sogar im Ausland zu machen.


Würdest du das Stipendium der Sto-Stiftung empfehlen?

Auf jeden Fall! Man hat ja nichts zu verlieren. Und es ist einfach toll, Unterstützung von der Sto-Stiftung zu erhalten, weil die Jury Potential in dir und deinen innenarchitektonischen Fähigkeiten sieht. Das motiviert ungemein.


Welche persönliche und organisatorische Unterstützung würdest du dir während des Studiums noch wünschen?

Ich fände es total toll, wenn die Stipendiaten ein Stipendiaten-Abonnement der AIT-Zeitschrift bekommen würden. Ich bin ein großer Fan der Zeitschrift und glaube, dass sich alle Stipendiaten sehr darüber freuen würden.


Wie geht es bei dir in der nächsten Zeit weiter?

Im September starte ich privat ein etwas größeres Projekt. Dabei handelt es sich um die Neugestaltung mehrerer Gemeindebüros für insgesamt acht Angestellte einer Kirche. Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit dazu bekommen habe. Im Oktober beginnt dann das 6. und somit letzte Semester, in dem ich meine Bachelor Arbeit schreiben werde. Ich bin gespannt welche neuen Herausforderungen dies mit sich bringt.

Über Stella Josefine Funk

Stella Josefine Funk wurde in Gießen geboren. Währens ihrer Schulzeit absolvierte sie ein Auslandsjahr in Lawrenceville, USA. Nach dem Abitur nahm sie das Studium der Kunstgeschichte auf, wechselte 2016 zum Studiengang Innenarchitektur an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden. Im Februar 2019 wird sie dort ihren Bachelor abschließen. Seit drei Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich im Bereich „Junge Erwachsene“ in der Freien Christengemeinde Wiesbaden. Dort wirkt sie bei der Planung und Mitgestaltung der Jugendarbeit mit. Auch Gemeinde-übergreifend hat sie schon diverse innenarchitektonische Projekte geleitet. Hierzu gehört unter anderem die Konzeptentwicklung, Planung und Durchführung der Modernisierung und Neugestaltung von Jugendräumen mehrerer Kirchen im Rhein-Main Gebiet.

Mehr dazu lesen Sie in unserer Pressemitteilung zur Juryentscheidung:
Bewerbungen von 89 Studierenden aus 16 Ländern

Rückfragen beantwortet gerne

Bert Große
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