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Anstrengung, die sich lohnt

22.08.2018
Als erster österreichischer Stipendiat hat Maximilian Prix alle Förderstufen der Sto-Stiftung komplett durchlaufen und ist nun selbst-ständiger Malermeister. Foto: Sto-Stiftung / Christoph Große
Als erster österreichischer Stipendiat hat Maximilian Prix alle Förderstufen der Sto-Stiftung komplett durchlaufen und ist nun selbstständiger Malermeister. Foto: Sto-Stiftung / Christoph Große

Mit Stipendium der Sto-Stiftung zum Malermeister


Maximilian Prix ist der erste österreichische Stipendiat der gemeinnützigen Sto-Stiftung, der alle Förderstufen durchlaufen hat. Auf eine weniger gute Schulausbildung und Jugendjahre, in denen nicht immer alles nach Plan lief, folgte eine sehr gute Berufsausbildung zum Maler und Lackierer. Im Sommer hat der gebürtige Wiener seine Meisterprüfung erfolgreich bestanden und sich als Malermeister in Berndorf/Niederösterreich selbständig gemacht. Im Interview am Wiener Opernring zieht er sichtlich entspannt Bilanz.


Max, vor einem Jahr hast Du die Zulassung zur Meisterschule bekommen und eine Förderung der Sto-Stiftung. Wie ist es Dir zwischenzeitlich ergangen?


Die Meisterschule war durchaus fordernd. Bei uns ist das eine Ausbildung in Vollzeit, das heißt 40 Präsenzstunden und die ziemlich umfangreiche Nachbereitung.


Wie würdest Du das Niveau der Schule beschreiben. Was fiel Dir leicht? Welche Themen eher schwer?


Das war sehr unterschiedlich. Themen wie die Berufspraxis habe ich gern belegt, das hat mir Spaß gemacht. Bei Chemie und Physik habe ich mich sehr an meine Schulzeit erinnert gefühlt, für BWL, Kalkulation oder Arbeitsrecht musste ich mich schon anstrengen.


Insgesamt war die Ausbildung schon anstrengend. Das zeigt sich auch an den Teilnehmern. Zu Beginn waren wir 14 im Kurs, zur Prüfung sind nur noch 12 angetreten und abgeschlossen haben neun.


Gab es ein konkretes Ereignis, das Dich besonders beschäftigt hat?


Natürlich die Prüfungen, im praktischen Teil mussten wir an insgesamt drei Tagen neben unserem Werkstück zwei Türblätter gestalten und Kenntnisse in Holzmalerei, Lackschliff sowie Steinimitation nachweisen, außerdem eine Freitechnik anwenden. Das war schon knackig. Zum Glück lief es auch bei der Theorie ganz ordentlich. Mit meinem "gut“ bin ich wirklich zufrieden.


Mit dem Abschluss – wie geht es jetzt für Dich beruflich weiter?


Zum 1. August ist für mich ein Traum wahrgeworden. Ich bin jetzt selbständiger Malermeister und Anstreicher mit meiner eigenen kleinen Firma. Online sind wir zu finden unter www.malermeister-prix.at. Mittelfristig könnte ich mir vorstellen, einen mittelgroßen Betrieb zu führen, aber jetzt gilt es natürlich erstmal auf sichere Beine zu kommen. Durch die Meisterschule fühle ich mich gut vorbereitet, Respekt habe ich natürlich trotzdem.


Würdest Du den Weg nochmal gehen? Und wie lautet Dein Rat an alle, die über die Meisterschule nachdenken?


Auf jeden Fall. Ich konnte mir einen Traum verwirklichen, an den vor fünf Jahren noch nicht einmal zu denken war. Meiner Freundin, der Berufsschule in Wien sowie der Sto-Stiftung bin ich sehr dankbar - ich weiß, dass ich lange gebraucht habe, um meinen Weg zu finden. Und ich bin froh, dass es Institutionen wie die Sto-Stiftung gibt, die auch zweite Chancen eröffnen. Mein Rat an alle, geht Euern Weg, es lohnt sich!



Pressetext und Bildmaterial zum Download

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Maximilian Prix im Interview 2018

Das Interview mit Maximilian Prix in Wien 2018
auf unserem YouTube-Kanal.

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Maximilian Prix im Interview

Auf dem YouTube-Kanal der Sto-Stiftung ist Maximilian Prix im Interview bei der Green.Building.Solutions. 2017 zu sehen.

Rückfragen beantwortet gerne

Bert Große
PR-Agentur Große GmbH
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D - 13156 Berlin
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F.: 0049 (0)30 49 98 94 020
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