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Abschlussseminar für Lacktechniker-Stipendiaten 2017/2018 in Dresden

10.04.2018

Kommunizieren in den digitalen Medien und Stilgeschichte vom Barock bis zur Moderne


Christoph, Daniela, Jasmin, Lukas, Manuela und Marlene schließen im Sommer an den Fachschulen in Berlin, Hamburg, Hildesheim, Fulda Stuttgart, Lahr und München die Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Lacktechniker“ ab. In Dresden trafen sie sich zum dreitätigen Abschlussseminar und bekamen beim Persönlichkeitstraining noch einmal Tipps fürs Auftreten und die Nutzung digitaler Medien mit auf den Karriereweg.


Am Nachmittag gings in die Semperoper. Thema der Führung: archäologische Rekonstruktion. Beeindruckt zeigten sich die zukünftigen Techniker von der Vielzahl an Fertigkeiten, die nötig ist, um die im Original erhaltenen Vorlagen von Architekt Gottfried Semper zu realisieren. Der Wiederaufbau, 37 Jahre nach Zerstörung der Oper am Ende des zweiten Weltkriegs, dauerte acht Jahre und wurde durch sächsische Handwerker ausgeführt. Die Gestaltung nach Vorbildern der italienischen Renaissance sollte plastische und malerische Details genauso erlebbar machen wie zu Zeiten ihres Schöpfers Semper.


Sto-Stiftungsratsvorsitzender Uwe Koos: „Die Studierenden erlebten ein tolles Seminar mit vielen Highlights. Aber die Begeisterung der jungen Leute bei der Führung durch die Semperoper hat mich fasziniert. Die jungen Maler- und Lackierer können einschätzen, welche Mühen, handwerkliches Geschick und Ausdauer aufgebracht werden mussten, um die Oper im alten Glanz erscheinen zu lassen.“


Ferner informierten sich die Stipendiaten in der gläsernen Manufaktur, in der Elektroautos gefertigt werden, über Elektromobilität und Digitalisierung. Im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr tauchten die Studierenden in die Gedankenwelt von Architekt Daniel Libeskind ein.

Staatlich geprüfte Lacktechniker und berufliche Weiterbildung


Die Sto-Stiftung fördert die Weiterbildung für junge Maler und Lackierer zum „staatlich geprüften Farb- und Lacktechniker“ bereits im siebten Jahr – mit einem Stipendium für je einen Studierenden an mittlerweile sieben Fachschulen Deutschland. Pro Semester werden die Stipendiaten mit jeweils 1.000 Euro unterstützt. Zudem nehmen sie an drei Seminaren der Sto-Stiftung teil.


Fachschulen sind Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung. Die Bildungsgänge in den Fachbereichen, die zum „Staatlich geprüften Lacktechniker“ führen, schließen an eine berufliche Erstausbildung und an erworbene Berufserfahrungen an. Zweijähriger Vollzeitzeitunterricht führt Studierende zum staatlich anerkannten Berufsabschluss. Nach der Teilnahme im Fach Berufs- und Arbeitspädagogik können sie zudem die Ausbildereignungsprüfung sowie die Meisterprüfung ablegen und erwerben durch eine Zusatzprüfung sogar die Hochschulreife. Mit der beruflichen Weiterbildung wird der Nachwuchs befähigt, Führungsaufgaben in Betrieben, Unternehmen, Verwaltungen und Einrichtungen zu übernehmen oder selbstständig und verantwortungsvoll einen eigenen Betrieb zu führen.

Rückfragen beantwortet gerne

Bert Große
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