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Interior Scholarship | Blogbeitrag | Naomi Rossignol

30.01.2018

Climathon 2017 | Green Village auf dem Campus der TU Delft


Von allen beruflichen Erfahrungen, die ich 2017 machen durfte, war die die Teilnahme am Climathon das eindrücklichste Abenteuer. Bei diesem weltweiten 24-Stunden-Wettbewerb, der in “The Green Village” auf dem Campus der Technischen Universität von Delft stattfand und von Climate-KIC organisiert wurde, ging es darum, Lösungen für das Klima zu finden. Motivierte Studenten, Experten und Lehrer mit ganz unterschiedlichem Background kamen zusammen. In diesem Jahr hatten die Niederlande, ein Teilnehmer unter über 100 anderen Ländern, die Aufgabe, sich mit dem Thema Energie zu befassen.


Teams wurden gebildet und auf die bestehenden Räumlichkeiten aufgeteilt. Und so arbeitete ich schließlich die ganze Nacht in einem Team daran, smarte, energieeffiziente Lösungen für das Aula-Konferenzgebäude auf dem Campus der TU Delft zu finden und zu entwickeln. Dieses Gebäude wurde vom niederländischen Team Van Den Broek und Bakema im Stil der brutalistischen Architektur entworfen. Während dieser 24 Stunden floss unsere gesamte Energie ins Analysieren, Ideen austauschen, Zeichnen, wieder Löschen, Modellieren, Schreiben... – und wir wurden dabei von Experten und Lehrern gecoacht – bis wir unser Projekt einer hochrangigen Expertenjury vorstellten.


Die fünf Projekte, die von den 40 Teilnehmern erarbeitet wurden, waren von ganz unterschiedlicher Art und alle sehr vielversprechend. Am Ende gewann mein Team mit unserem Projekt NICHE Non-Invasive Central Heat Exchange/Nicht-Invasiver Zentraler Wärmeaustausch. Im nächsten Schritt geht es darum, für das Projekt bei Veranstaltungen zu werben und die Unterstützung von Professoren der Technischen Universität von Delft zu bekommen, um das Projekt weiter zu entwickeln.


Das Besondere an diesem Wettbewerb war der Umstand, dass es ein Wettlauf gegen die Zeit war. Das wirkte sich direkt auf unsere Arbeitsweise aus. Wir teilten die Aufgabe auf und ordneten die einzelnen Teile den Teammitgliedern anhand ihrer Kompetenzen und ihrer Effizienz in der Kommunikation zu. Während des Prozesses mussten wir klar und kritisch sein und letztendlich überzeugend und während der dreiminütigen Schlusspräsentation sehr fokussiert.


Naomi Rossignol

Naomi Rossignol ist Gewinnerin des Interior Scholarship von AIT und Sto-Stiftung. Foto: Sto-Stiftung / AIT / Bettina Theuerkauf
Naomi Rossignol ist Gewinnerin des Interior Scholarship von AIT und Sto-Stiftung. Foto: Sto-Stiftung / AIT / Bettina Theuerkauf

Über Naomi Rossignol

Die in Hong Kong geborene Französin studiert seit 2014 an der Royal Academy of Art in Den Haag, Niederlande, Innenarchitektur und Möbeldesign. Nach ihrem Abitur lebte und lernte die Stipendiatin im Rahmen des „Rotary-International-Youth-Programs“ ein Jahr in Thailand. Zu Beginn ihres Studiums besuchte sie einen einjährigen Kunst-Vorbereitungskurs in Paris. Ihr Interesse für Reisen, Kunst, Tanzen, Meditation und Tai Chi zieht sich in verschiedenen Kombinationen durch ihr bisheriges Leben: Als Hostess in der Martel Greiner Gallery in Paris, bei einem zweimonatigen Tanztrainig in Australien oder der Teilnahme an einem Workshop im Rahmen der Biennale Interieur sowie an Wettbewerben wie dem Solar Decathlon Europe konnte sie prägende Erfahrungen in verschiedenen Bereichen sammeln. Zusätzlich ist Naomi Rossignol sehr sprachinteressiert und spricht fünf Sprachen auf unterschiedlichen Niveaus.

Rückfragen beantwortet gern

Bert Große
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