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Green.Building.Solutions. | Schmelztiegel der Kulturen

30.08.2017
Naomi Morishita; Foto: Sto-Stiftung / Christoph Große
Foto: Sto-Stiftung / Christoph Große

Interview mit Naomi Morishita, TU Wien


Naomi, was genau ist deine Aufgabe bei der Green.Building.Solutions?

Als Koordinatorin kümmere ich mich um die Vorbereitung und den reibungslosen Ablauf. Auch am Programm hab ich mitgearbeitet und Ideen beigesteuert. Natürlich bin ich auch erste Ansprechpartnerin für Professoren und Studierende und sorge dafür, dass die Atmosphäre gut ist und alle Teilnehmer bei besten Bedingungen arbeiten können.


Kein geringer Aufwand bei Studierenden aus 30 Nationen…

Sicher, aber es macht auch richtig viel Spaß. Mein beruflicher Hintergrund hilft sehr dabei. Ich bin Architektin und promoviere aktuell hier an der TU Wien im Bereich Bauingenieurwesen. Mein fachlicher Schwerpunkt, das „Energiebezogene Nutzerverhalten“, hat auch sehr viel mit dem Thema der G.B.S. zu tun. Insofern passt das natürlich gut.


Außerdem bist Du ja auch schon ganz schön rumgekommen.

(lacht) Ja, mein Hintergrund ist japanisch-kanadisch. Ich wurde in Toronto geboren und dann war ich in Dublin, in Frankfurt am Main, in Bratislava und seit zehn Jahren hier in Wien. Das hilft natürlich auch in der Kommunikation und Abstimmung mit den Teilnehmern.


Die GBS in 2017 ist ja eine Rekordveranstaltung, warum ist das so?

Weil wir so viele Teilnehmer haben. Dieses Jahr haben wir 46 Teilnehmer aus 30 unterschiedlichen Ländern. 2016 waren es 38 und als ich vor vier Jahren zum ersten Mal dabei war, knapp 30. Das heißt, jedes Jahr interessieren sich mehr junge Leute für nachhaltiges, energiesparendes Bauen.


Was denkst Du, warum ist das so?

Am wichtigsten – das Interesse für Nachhaltigkeit nimmt zu, nicht nur bei den Studierenden. Das freut uns natürlich sehr. Außerdem haben wir uns in inzwischen einen guten Namen gemacht: in Asien, Nordamerika, auch im arabischen Raum. Ich kenne keine andere Summerschool, die Nachhaltigkeit so komprimiert vermittelt. Und der Praxisbezug ist wichtig. Wir haben Leute, die sich extra für den Workshop der Sto-Stiftung bewerben, weil sie nicht nur Pläne am Computer entwerfen, sondern das Ergebnis ihrer Arbeit sehen und anfassen können.


Aus Deiner Sicht – was sollte sich im nächsten Jahr ändern?

Das kommt natürlich auf das Entwurfsthema an. 2017 ging es um ein Studentenheim, im letzten Jahr um preiswerten Wohnraum. Im Workshop würde ich sehr gern auch mal an Grünwänden arbeiten. Und ich denke, dass wir 2018 die Grenze von 60 Teilnehmern knacken können.

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Die internationale Summerschool in Wien bündelt das Fachwissen von sechs österreichischen Universitäten und Instituten zu Energieeinsparung und Ressourcenschonung beim Planen und Bauen. Das dreiwöchige interdisziplinäre Sommerprogramm beinhaltet Workshops, Vorlesungen und soziale Veranstaltungen und wird von der Universität für Bodenkultur (BOKU) und der OeAD-Wohnraumverwaltung organisiert. Mit Stipendien und einem Praxisworkshop fördert die Sto-Stiftung die von der UNESCO ausgezeichnete Summerschool.

Rückfragen beantwortet gerne

Bert Große
PR-Agentur Große GmbH
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