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Lacktechniker-Stipendiaten im Porträt

27.07.2017

Daniela absolviert ein Aufbaustudium an der Städtischen Fachschule für Farb- und Lacktechnik München


Daniela Mohn zieht es ins Labor. Sie möchte bei der Entwicklung von Farben und Lacken mitarbeiten und absolviert dafür ein Techniker-Studium. Als eine von aktuell sechs Farb- und Lacktechnik-Stipendiaten unterstützt sie die Sto-Stiftung dabei finanziell und persönlich. Beim Kennenlern-Seminar in Potsdam erzählte sie uns, was sie beruflich reizt und warum sie sich für das zweijährige Aufbaustudium entschieden hat.


Welchen Beruf hast Du erlernt und warum?

Fahrzeuglackierer, weil ich mich schon immer für Autos interessiert habe – und was mit Farben machen wollte. Ein Beruf am Schreibtisch kam für mich nicht in Frage.


Was hat Dich bewogen, die Fortbildung zum Techniker in Angriff zu nehmen?

Ich wollte meinen Wissenstand erweitern. Es ist in diesem Beruf wichtig auf dem neuesten Stand zu sein und sein Können auszubauen.


Was ist das Ziel des Studiums? Und wo orientierst Du Dich beruflich hin?

Mein Ziel ist erst einmal den Techniker mit guten Noten abzuschließen. Anschließend möchte ich in einem Labor bei der Entwicklung und Verbesserung von Farben und Lacken mitarbeiten.


Was begeistert Dich am Techniker-Studium? Was sind Deine persönlichen Herausforderungen?

Der vielseitige Unterricht begeistert mich am meisten. Es werden sehr viele Themen besprochen, die nicht berufsspezifisch sind, dadurch lerne ich viel Neues. Die größte Herausforderung? Im Unterricht lange still sitzen :)


Wie beurteilst Du das Studium an Deiner Fachhochschule?

Die Lehrer an unserer Schule bereiten mich optimal auf die Zukunft vor. Sie sind fachlich sehr gut und sehr motiviert, ihr Wissen weiter zu geben. Bei Fragen helfen sie immer weiter und wenn Sie einmal etwas nicht sofort beantworten können, informieren sie sich und geben uns in der nächsten Stunde eine ausführliche Antwort.


Was hat Dich motiviert, Dich für das Stipendium der Sto-Stiftung zu bewerben? Was bedeutet das Stipendium für Dich?

Meine Motivation war es, neue Leute kennenzulernen, mit denen ich mich Austauschen kann. Ich finde es sehr interessant zu erfahren, wie es an anderen Fachschulen ist. Natürlich ist das Geld auch ein Grund gewesen


Welchen Rat hast Du für andere, die einen ähnlichen Weg planen?

Es lohnt sich auf jeden Fall, und jeder sollte diese Chance nutzen. Es ist immer interessant etwas Neues zu lernen.

danielemohn

Interview mit Daniela Mohn


Das Video finden Sie auf dem YouTube-Kanal der Sto-Stiftung

Staatlich geprüfte Lacktechniker und Gestalter


Die Sto-Stiftung fördert die Weiterbildung für junge Maler und Lackierer bereits im siebten Jahr – mit einem Stipendium für je einen Studierenden an mittlerweile sieben Fachschulen Deutschland. Pro Semester werden die Stipendiaten mit jeweils 1.000 Euro unterstützt. Zudem nehmen sie an drei Seminaren der Sto-Stiftung teil.


Fachschulen sind Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung. Die Bildungsgänge in den Fachbereichen, die zum „Staatlich geprüften Lacktechniker“ bzw. zum "Staatlich geprüften Gestalter" führen, schließen an eine berufliche Erstausbildung und an erworbene Berufserfahrungen an. Zweijähriger Vollzeitzeitunterricht führt Studierende zum staatlich anerkannten Berufsabschluss. Nach der Teilnahme im Fach Berufs- und Arbeitspädagogik können sie zudem die Ausbildereignungsprüfung sowie die Meisterprüfung ablegen und erwerben durch eine Zusatzprüfung sogar die Hochschulreife. Mit der beruflichen Weiterbildung wird der Nachwuchs befähigt, Führungsaufgaben in Betrieben, Unternehmen, Verwaltungen und Einrichtungen zu übernehmen oder selbstständig und verantwortungsvoll einen eigenen Betrieb zu führen.

Rückfragen beantwortet gerne

Bert Große
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