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Bastian, Nina und Naomi gewinnen Interior Scholarship 2017/2018

04.07.2017

Begeisterte Jury wählt unter 61 Bewerbern aus 11 Ländern


Drei mal wird das Interior Scholarship – das AIT-Stipendium der Sto-Stiftung für die Entwerfer von morgen – in diesem Jahr vergeben. Studierende der Royal Danish Academy of Fine Arts, School of Architecture, der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und der Royal Academy of Arts, Den Haag konnten die Jury überzeugen. Mit einem monatlichen Zuschuss von jeweils 670 Euro zum Lebensunterhalt können sich Bastian Feltgen, Nina Kaul und Naomi Rossignol voll und ganz ihrem Studium widmen.


Das mit insgesamt 24.120 Euro dotierte Interior Scholarship wurde 2017 zum siebten Mal vergeben. Europaweite Bewerbungen kamen von 61 Studierenden aus 11 Ländern. Nach einem Verfahren aus drei Runden und ausgiebiger Diskussion entschied die Jury einstimmig für Bastian, Nina und Naomi. Die drei stachen vor allem durch eine eigene Haltung und kreative Denkweise heraus. Während der Jurysitzung im AIT-ArchitekturSalon bewerteten und diskutierten die Juroren Prof. Peter Cheret, Mitglied im Stiftungsrat der Sto-Stiftung und Cheret Bozic Architekten, Stuttgart, Jessica Borchardt von BN Architekten aus Hamburg, Christine Pille von cubik3 Innenarchitekten aus Hamburg, Nik Schweiger von barefoot design und 3deluxe biorhythm, Berlin, der Stiftungsratsvorsitzende Uwe Koos und Kristina Bacht, Kuratorin der AIT-ArchitekturSalons, sowohl die Qualität der eingereichten Studienarbeiten als auch die kreativen Entwürfe zur diesjährigen Stegreifaufgabe „Die Lichtung – The Clearing, The Glade“, die zum vierten Mal ein Kriterium der Bewerbung darstellte.


Prof. Peter Cheret: "Bei aller Divergenz der Werkschaukonzepte zielt das Stipendium darauf, diejenigen Studierenden auszuzeichnen, die bereits im noch relativ jungen Stadium der möglichen Berufskarriere eine eigenständige Haltung erkennen lassen. Haltung hat mit Handeln zu tun, wenn es darum geht, vordergründig einfach erscheinende Aufgabenstellungen komplex zu hinterfragen und überraschende Lösungen zu entwickeln – im besten Fall mit einer poetischen Aussage ... Auch wenn es am Ende ‚nur‘ drei Studierende sind, die in den Genuss des Stipendiums kommen werden, so ist es der Jury ein Bedürfnis, allen nicht Berücksichtigten für ihre Teilnahme zu danken, denn die Qualität der allermeisten Bewerbungen war außerordentlich hoch."

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Bert Große
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