Home Über die Stiftung Die Förderprojekte Presse Service Impressum
Die Sto-Stiftung gibt Erfolg weiter
Die anlässlich unseres 50-jährigen Firmenjubiläums ins Leben gerufene Sto-Stiftung hat im vergangenen Jahr damit begonnen, ihren Auftrag zu erfüllen. Vordringlichstes Ziel war und ist es, die Ausbildung junger Menschen im Maler- und Stuckateurhandwerk und Studierende des Bereichs Bauwesen/Architektur zu fördern. Als eine Besonderheit unserer Stiftung mag gelten, dass wir hier neben der klassischen Bestenförderung auch auf eine soziale Komponente Wert legen. Im Handwerksbereich sollen danach auch Jugendliche unterstützt werden, die sozial benachteiligt sind, ihre Ausbildung also unter erschwerten Bedingungen beginnen. Für diese Bemühungen steht der 2006 durchgeführte Azubi-Wettbewerb, dessen Ziel es war, die Vorzüge der neuen Ausbildungsordnung des Maler- und Lackiererhandwerks einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und in dieser Hinsicht engagierte Betriebe und Schulen auszuzeichnen. Neben der Ehrung der Besten war hier auch die Kategorie der sozial Benachteiligten ausgelobt.

Wichtig ist uns weiter, den Dialog zwischen Handwerkern und Architekten voranzubringen. Dieser Dialog ist die entscheidende Voraussetzung für ein einvernehmliches Miteinander auf der Baustelle. Wir freuen uns, jetzt für dieses Verständnis ganz konkret einen Beitrag leisten zu können: Der 2007 erstmals durchgeführte Wettbewerb „Phantasiewelten – die Suche nach dem Machbaren“ führt angehende Stuckateur-Meisterschüler und Architekturstudenten zusammen, die anhand mehrerer Projekte gemeinsam die Grenzen des technisch Machbaren ausloten.

Auch im Architekturbereich sind interessante Projekte angelaufen. Hervorzuheben ist die „ars Berlin“, die in 2007 schon zum zweiten Male eine international ausgewählte Studentengruppe zusammenführt, die die Aufgabe hat, energetisch optimierte, also nachhaltig konzipierte Bauprojekte zu entwickeln. Auch für den Handwerksbereich haben wir uns für 2007 eine international ausgerichtete Ausbildungsförderung ins Pflichtenheft geschrieben.

Zu danken ist an dieser Stelle zuallererst den beiden Stiftungsräten Prof. Peter Cheret (Architektur) und Konrad Richter (Handwerk), die ihr Ehrenamt mit großem Engagement, mit Fachwissen, Weitblick und Kreativität ausfüllen.

Mit Freude und auch ein wenig Stolz erfüllt uns außerdem, dass wir nach dem Ausscheiden von Frau Dr. Schavan – sie legte ihr Amt als Stiftungsrätin im Rahmen der Übernahme ihrer Berliner Aufgaben aus Zeitgründen nieder – nun ihren Nachfolger im Stuttgarter Landtag, Herrn Minister Helmut Rau als Stiftungsrat gewinnen konnten.

Ich wünsche allen mit der Stiftungsarbeit befassten Aktiven alles Gute und das nötige Quäntchen Glück für die vor uns liegenden Aufgaben.